Thailand: Koh Samui mit dem Speedboot
03.05.2024 · Freitag☀ 40 °C in der SonneKoh Samui, Thailand
6:40 Uhr stehe ich schon auf, es werden gerade zwei Rettungsboote ins Wasser gelassen. Wir liegen vor der Insel Koh Samui. Es muss getendert werden, da das Wasser hier viel zu flach für unser Schiff ist. Das ist immer noch ein besonderes Erlebnis, ich hatte das in der Karibik schon bei vielen Inseln erlebt. Zusätzlich zu unseren Rettungsbooten schickt Thailand große Boote, um alle Passagiere zu transportieren.
Koh Samui ist nach Phuket und Koh Chang die drittgrößte Insel Thailands und liegt im Golf von Thailand. Bekannt ist sie für ihre Palmenstrände und den großen goldenen Buddha.
Mutti und Papa machen heute eine Geländewagentour und müssen bereits 7 Uhr los. Ich kann sie von unserem Balkon aus im Boot fotografieren.
Frank und ich fahren heute mit dem Speedboot zu kleinen Inseln, machen ein Schnupperschnorcheln und besuchen eine Insel, auf der frei lebende Schweine wohnen. Die Frage ist, ob ich die gute Kamera mitnehmen kann oder nicht.
Frank und ich frühstücken also heute alleine. Frank haut sich dabei eine Gräte von einer geräucherten Forelle zwischen die Backenzähne und kann nichts mehr essen. In der Kabine kann ich diese zum Glück mit einer Pinzette entfernen.
Ab 8 Uhr warten wir im Zimmer, dass unsere Durchsage kommt, damit wir raus können zu den Tenderbooten. 8:30 Uhr setzen wir uns in die TUI Bar. Pünktlich 8:45 Uhr wird unser zugewiesenes Land „Kanada“ aufgerufen und wir gehen zu den Tenderbooten.
Mit dem Speedboot zu den Inseln
Nachdem wir am Pier angekommen sind, gehen wir wenige Meter zu unserem Speedboot. Es ist ein ganz anderes Boot als das in Norwegen. Wir sind schnell auf dem Wasser und haben mehr Platz. Wir setzen uns nach vorne, weil ich Fotos machen will. Allerdings gibt es vorne keinen Sonnenschutz, sodass wir sehr viel Sonne abbekommen werden. Heute ist es heiß, in der Sonne bestimmt 40 Grad, eigentlich fast nicht Franks Wetter. Mein Handy zeigt ständig an, dass es überhitzt.
Wir fahren 40 Minuten zu einer unbewohnten Insel südlich von Koh Samui und haben eine Stunde Aufenthalt. In unserem Boot sind 26 Personen, es gibt vier Boote, aber wir waren zum Glück immer das erste.
Frank und ich gehen ins Wasser, es ist sehr warm, bestimmt 30 Grad. Wir schießen Fotos und gehen anschließend zur Strandbar, wo alle anderen Mitreisenden sind. Über einen Gutschein hole ich mir eine Kokosnuss und Frank eine Cola. Die Kokosnuss ist sehr ergiebig und hat viel Wasser. Leider liegt auch hier viel Plastikmüll herum.
Wie beim Anlanden kommen wir mit dem Boot kaum von der Insel weg, weil das Wasser so flach ist und viele Steine im Weg liegen.
Der zweite Stopp ist der angepriesene Schnorchelstopp. Wir steigen vom Boot aus ins Wasser, neben uns liegen bereits einige Boote. Da ich keine Fullface-Maske habe und ohne Brille nichts sehen kann, verzichte ich auf das Schnorcheln und schwimme nur. Wir müssen mit Rettungsweste raus, was ich auch noch nicht kannte. Man treibt automatisch auf dem Wasser.
Nach 30 Minuten geht es wieder ins Boot. Frank geht es nicht gut, ihm ist schlecht.
Pig Island
Der letzte Stopp ist auf Pig Island, eigentlich Koh Madsum. Hier leben frei laufende Schweine. Angeblich kommen sie auch mit zum Schwimmen, aber heute bei der Hitze liegen sie im Schatten. Frank hat einen Apfel dabei, den er verfüttert. Es ist sehr heiß, wir erkunden kurz die Insel, setzen uns dann aber in den Schatten. Hier haben wir 1,5 h Aufenthalt, viel zu viel in der Hitze.
Auf dem Rückweg zum Anleger bleibt Frank im Boot. Ich habe starken Sonnenbrand, ziehe meine lange Hose an und lege eine Decke um die Schultern.
Gegen 14:45 Uhr sind wir wieder in Koh Samui und tendern direkt mit dem nächsten Boot zurück. 15:20 Uhr sind wir auf dem Zimmer.
ca. 70 kmmit dem Speedboot08:50–15:03 Uhr
Bis 16 Uhr duschen wir beide und waschen das Salzwasser ab. Frank ist sehr geschafft. Meine Oberschenkel, Schultern und Arme sind sehr rot und haben ordentlich Sonnenbrand.
Wir gehen zu den Eltern, hören uns ihren Geländewagenausflug an und erzählen von unserem. Dazu essen wir getrocknete Mango.
17 Uhr gehen wir zu viert in die TUI Bar Cocktails trinken, und um 17:30 Uhr geht es zum Essen. Frank und ich hatten heute nur ein kleines Frühstück und eine Banane. Der Kapitän meldet, dass alle Passagiere pünktlich an Bord waren, und die Auslaufmusik „Große Freiheit“ von Unheilig ertönt beim Essen. Auch sonst läuft lustige Musik im Restaurant: Spice Girls, Rihanna, Deutschsprachiges …
Im Zimmer packe ich noch etwas für die Fahrradtour in Bangkok morgen. Wir schauen die Tagesschau, sind aber vom Tag sehr platt. Gegen 19:45 Uhr geht es ins Bett.
Der Ausflug von Mutti und Papa
Mutti und Papa waren mit dem Geländewagen im Inselinneren von Koh Samui unterwegs. Sie haben gesehen, wie Kautschuk gezapft wird, und den großen Buddha besucht.










































