24.05.25 Auf der E6 Richtung Süden
24.05.2025 · Samstag⛅ 15 °CBardufoss, Norwegen
Kurz nach sieben bin ich wach und mache die Heizung an. Draußen 7 Grad, drinnen 9, in der Nacht waren es 4 Grad. Gut und tief geschlafen, ohne aufzuwachen. Es ist rund um die Uhr hell.
Zum Frühstück gibt es Brötchen, dann suche ich einen Cache, sehr abenteuerlich.
Gegen halb elf geht es los, Harry fährt. Die Landschaft auf der E6 ist unfassbar: direkt am Wasser, schneebedeckte Berge, Fischerdörfer und viele Tunnel, ein oder zwei Kilometer lang.
An einem Rastplatz gibt es eine gute Müllentsorgung und eine Station zum Toilette leeren, es scheinen viele Womos durch Norwegen zu fahren. An einer Tankstelle tanken wir und gehen auf Toilette.
Es sind 15 Grad und am Nachmittag kommt die Sonne raus. Am Lyngenfjord liegen uns gegenüber die schroffen, verschneiten Gipfel der Lyngenalpen. Ich fahre 100 km, dann übernimmt Harry. Eine malerische Strecke, aber anstrengend zu fahren.
Gegen 17 Uhr kommen wir auf einem Caravan-Stellplatz an einem Laden für Wohnmobile an, mit sehr vielen Womos. Wir erholen uns kurz auf dem Bett, dann gehe ich zur Tankstelle, dort gibt es etwas zu essen. Ich bestelle zwei Pizzen und schaue mich im Laden um. Es gibt Salami vom Rentier, vom Elch und sogar vom Wal. Ich dachte, das wäre verboten. Norwegen ist aber eines der wenigen Länder, in denen der Walfang noch erlaubt ist.
Ich bringe die Pizza schnell zum Bus zurück, und wir essen zum ersten Mal abends nicht selbst gekocht, und viel zu viel. Dafür muss ich nichts machen. Ich schreibe noch digitale Postkarten an alle und logge den Cache von heute Morgen. Harry schläft schon, um 21 Uhr gehe ich auch ins Bett und schreibe noch etwas. Die Autos draußen sind gut zu hören. Kurz vor zehn ist Schlafenszeit.
358 km5:02 h Fahrzeit10:21–16:45 Uhr















