6. Etappe: Turku (515km)

[17.08.19 Samstag]
21 Grad, Sonne

Turku

Ich stehe 8.15 Uhr auf und gehe 5km am Strand joggen. Die Sonne scheint und die Strecke am Wasser im festen Sand läuft sich gut.

Heute fahren wir weiter Richtung Süden. Zum Frühstück gibt es Brot von gestern, dann packen wir und verlassen um 11 Uhr die Unterkunft. Hier ist die Endreinigung inklusive, es muss nur der Schlüssel abgeben werden und weiter geht’s.

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Joggingrunde
Frühstück

Nach dem Tanken (ca. 1,42 € Diesel) fährt Harry, und ich schaue wo unser nächstes Ziel ist. Das hat sich bewährt da Harry ein sehr guter Autofahrer ist, und ich als Beifahrer viel über das Handy im Internet recherchieren kann.
Wir wollen in die Nähe von Turku, der ehemaligen Hauptstadt Finnlands. Da wir bisher keine Bootsfahrt in die Schäreninseln vornehmen konnten, bietet sich Turku mit den vielen kleinen vorgelagerten Inseln an. Ich stoße auf den „Archipelago Trail“, ein 200km langer Weg über die Schäreninseln. Im Ausland ist er relativ unbekannt, aber in Finnland kennt ihn jeder. Man fährt über diverse Brücken und Fähren über die einzelnen Inseln, mit dem Auto oder dem Rad. Da wir nicht soviel Zeit haben, beschließen wir eine Unterkunft in der Nähe der Route zu suchen und morgen dann den Trail, der von den Einheimischen Ring genannt wird, zu starten. Es befinden sich Campingplätze und Hotels auf den Inseln, die wir spontan in Anspruch nehmen wollen.

Nach einer kurzen Pause beim hiesigen FastFood-King „Hessburger“ mit mäßigen Geschmackserlebnis, kaufen wir kurz vor unserem Ziel im Supermarkt mariniertes Hähnchenfleisch und Baguette. Um 18:30 Uhr erreichen wir „Naantali Camping“. Da wir nur eine Nacht bleiben wollen, nehmen wir eine Hütte. Die einfachste noch verfügbare Blockhütte kostet hier 140 Euro, und dass, obwohl es nur harte Doppelstockbetten gibt!
Tatsächlich wird in Finnland weniger Englisch gesprochen als gedacht, beim Burger Laden konnte man uns nur ausgedruckte Bilder geben, damit wir durch zeigen bestellen und auch hier an der Rezeption spricht man sehr wenig Englisch. Man ist mehr auf die russischen Touristen ausgerichtet.

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Doppelstock

Das Gelände ist sehr hügelig mit starkem Anstieg, es legt gerade eine Fähre „Finline“ am benachbarten Terminal an. Auf der Terrasse wird der Gasgrill und Tisch schnell aufgebaut, das Abendbrot mit leckerem Hähnchen schmeckt hervorragend.

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Ausblick aufs Wasser
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Areal

Um noch einige Schritte zu bekommen, spazieren wir zum Fährterminal und beobachten die Beladung der LKWs. Es ist faszinierend wie viele LKWs in die Fähre passen.

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Nach einem langen Tag geht es gegen 0 Uhr ins Bett.

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