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Vietnam: Ho Chi Minh City (Saigon) Foodtour

Asien 2024 Mein Schiff

01.05.2024 · Mittwoch☀ 38 °CPhu My / Saigon, Vietnam

Heute ist unser dritter und letzter Stopp in Vietnam. Ursprünglich sollten wir an einem Hafen für große Schiffe anlegen, was auch schon Monate vorher verhandelt wurde, aber kurzfristig wurde dies von den Behörden geändert, sodass das Kreuzfahrtschiff im Industriehafen anlegen muss. Es wird davon ausgegangen, dass es eine Bestechung gegeben hat, die zur kurzfristigen Planänderung führt. Mutti und Papa kommen 7:45 Uhr zu uns ins Zimmer. Wir sehen Fischerboote und eine Hafenstadt, es sind jetzt bereits 33 Grad.
Fischerboote, so weit das Auge reicht
Fischerboote, so weit das Auge reicht
Der Industriehafen mit riesigen Containerschiffen
Der Industriehafen mit riesigen Containerschiffen
Die Busse warten auf uns
Die Busse warten auf uns
Nach dem Frühstück beobachten wir das Einlaufen im Industriehafen, es steht ein riesiges Containerschiff im Hafen und lädt Unmengen von Containern aus. Um 10:10 Uhr wird unser Kreuzfahrtschiff von der Behörde freigegeben. Auch in Vietnam ist heute Tag der Arbeit und somit Feiertag. Wir haben für heute zu viert eine Foodtour in Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt) gebucht, das ist von unserem Anlegeplatz ca. 90 bis 120 Minuten Fahrzeit mit dem Bus. Unser Guide spricht Deutsch und erzählt einiges zu Land und Leuten. Es gibt auf dem Hinweg für alle 12 Personen Kaffeebonbons und Cracker. Wir erfahren, dass die Vietnamesen trotz der hohen Hitze ihre Haut mit Kleidung bedecken, da helle Haut wichtig ist. Braune Haut deutet darauf hin, dass man ein „Reisbauer“ ist, und niemand möchte das. Das Statussymbol ist also genau entgegengesetzt zu Deutschland, wo die meisten einen braunen Teint bevorzugen.
Zu viert im Minibus nach Saigon
Zu viert im Minibus nach Saigon
Es ist viel los auf den Straßen und es staut sich. Die Fahrweise der einheimischen Bevölkerung ist abenteuerlich. Saigon hat 12 Millionen Einwohner und 8 Millionen Motorroller. Vietnam hat statistisch die meisten Verkehrsunfälle auf der Welt.
Kirche am Straßenrand
Kirche am Straßenrand
Pagode am Straßenrand
Pagode am Straßenrand
Das Landmark 81, das höchste Gebäude Vietnams
Das Landmark 81, das höchste Gebäude Vietnams
Roller, Roller, Roller
Roller, Roller, Roller
Bis zu vier Personen auf einem Roller
Bis zu vier Personen auf einem Roller

Bánh Xèo, Bánh Mì und das Postamt

Nach zwei Stunden Fahrt erreichen wir das erste Restaurant. Es gibt ein traditionelles Gericht: Bánh Xèo, einen Eierteig gefüllt mit Bauchspeck, Garnelen und Sprossen. Dazu reicht man Salatblätter und Fischsoße mit Chili. Es schmeckt sehr lecker, wenn man den Bauchspeck erst einmal aussortiert hat 😉
Mutti und Papa beim Bánh Xèo
Mutti und Papa beim Bánh Xèo
Bánh Xèo wird in Salatblätter gewickelt
Bánh Xèo wird in Salatblätter gewickelt
Die zweite Station, die wir mit unserem gut klimatisierten Minibus erreichen, ist der Wolkenkratzer mit dem „Saigon Skydeck“. Leider ist keine Zeit, auf die Aussichtsplattform zu gehen, sondern nur für einen Fotostopp. Der Guide kauft in der Zwischenzeit belegte Baguettes, und weiter fahren wir in die Bücherstraße. Einheimische können hier kostenlos Bücher lesen oder günstig kaufen.
Fotostopp am Skydeck
Fotostopp am Skydeck
Fliegender Händler
Fliegender Händler
Der Bitexco Financial Tower mit dem Skydeck
Der Bitexco Financial Tower mit dem Skydeck
Das Opernhaus von Saigon
Das Opernhaus von Saigon
Buchläden in der Bücherstraße
Buchläden in der Bücherstraße
Die Bücherstraße
Die Bücherstraße
Hier werden wir wieder in ein Restaurant geleitet, es gibt Getränke, der beliebte Café ist eher ein Espresso. Die belegten Brötchen sind sehr reichhaltig: belegt mit Weißkraut, Leberkäse und anderem Fleisch. Die Reiseteilnehmer, die ihr Baguette nicht essen, geben es an den Guide, dieser wird es dem Busfahrer weitergeben. Bei 40 Grad schafft es kaum ein Teilnehmer, alles zu essen.
Bánh Mì, das vietnamesische Baguette
Bánh Mì, das vietnamesische Baguette
Zu Fuß geht es weiter zum Postamt, hier haben wir eine Stunde Aufenthalt. Es ist sehr voll, da auch andere Reisebusse angekommen sind. Die Verzierungen an den Wänden sind schön und man kann auch noch Postkarten verschicken, ansonsten sind zwei sehr schmale, enge Souvenirläden vorhanden. Da wir nichts Schönes finden und noch Zeit haben, gehen Mutti, Papa, Frank und ich eine Runde Richtung der komplett eingerüsteten Kathedrale Notre-Dame. Das Highlight ist die Straßenüberquerung. Der Zebrastreifen wird nicht beachtet. Man muss Augenkontakt zu den Rollerfahrern aufnehmen und zielstrebig die Straße überqueren, sonst wird man aufgrund der unfassbaren Anzahl an Rollerfahrern nie über die Straße kommen.
Das Hauptpostamt von Saigon
Das Hauptpostamt von Saigon
Ho Chi Minh wacht über die Postamtshalle
Ho Chi Minh wacht über die Postamtshalle
Die prächtige Halle des Postamts
Die prächtige Halle des Postamts
Garküche mit Tragestange
Garküche mit Tragestange
Mutti und Papa bei 40 Grad
Mutti und Papa bei 40 Grad
Ein Roller voller Spielzeug
Ein Roller voller Spielzeug
Der Wiedervereinigungspalast
Der Wiedervereinigungspalast

Markt und Reissuppe

Die nächste Station, die der Minivan anfährt, ist ein typischer Markt, zum Glück überdacht. Trotzdem ist es so heiß, dass Mutti und Papa sich direkt auf zwei Stühle setzen. Die Ware, die angeboten wird, wiederholt sich sehr: Vor allem Kaffee, Tee, Nüsse in allen Formen sowie Klamotten sind hoch im Kurs. Genauso Winkekatzen, aber auch eingelegte Skorpione oder Schlangen. Ich kaufe mir nach langer Verhandlung eine kleine Winkekatze, danach schaue ich mit Frank noch bei Rucksäcken und kaufe einen „North Face“-Rucksack für 25 $ in Lila.
Obst auf dem Bến-Thành-Markt
Obst auf dem Bến-Thành-Markt
Die große Halle des Bến-Thành-Markts
Die große Halle des Bến-Thành-Markts
Pause in der Markthalle
Pause in der Markthalle
Frank im Markt
Frank im Markt
Wieder draußen bei 40 Grad
Wieder draußen bei 40 Grad
Meine Winkekatze
Meine Winkekatze
Der letzte Stopp mit dem Bus ist ein weiteres Restaurant, hier bekommen wir eine riesige Portion Reissuppe. Dazu gibt es eine geleeartige Süßspeise mit Kokosnusswasser. Wir sind so satt, dass wir kaum noch etwas essen können.
Die Reissuppe zum Abschluss
Die Reissuppe zum Abschluss
Mutti und Papa bei der Reissuppe
Mutti und Papa bei der Reissuppe
Reissuppe mit allem Drum und Dran
Reissuppe mit allem Drum und Dran
Dazu Che mit Kokoswasser
Dazu Che mit Kokoswasser
Auf dem Rückweg bewundern wir die Ameisenstraßen, also Unmengen von Motorrädern, die bei der grünen Ampelphase zu Hunderten über die Straße fahren. Unser Guide gibt uns noch eine Gewürzmischung für eine Rinderbrühe mit. 19:30 Uhr sind wir dann wieder im Zimmer auf dem Schiff. Es war ein schöner Ausflug, der einen kurzen Einblick in die asiatische Lebensweise ermöglicht hat.
Rushhour auf dem Rückweg
Rushhour auf dem Rückweg
RouteBeim Anzeigen wird die Karte von OpenStreetMap geladen.

ca. 140 kmFoodtour im Minibus10:07–18:57 Uhr

Nach einem kurzen Abendessen schauen wir uns den Musiker Ryan O’Reilly an, der keltische Musik bzw. Pubmusik spielt. Das hört sich gut an. In der TUI Bar trinken wir noch einen Cocktail zu viert und tauschen uns über das Gesehene aus. Frank kauft sich für Koh Samui noch Wasserschuhe bei Heinemann.
Zu viert beim Konzert
Zu viert beim Konzert
Ryan O’Reilly im Studio
Ryan O’Reilly im Studio
Kurz vor Mitternacht geht es ins Bett.

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