Santa Cruz: Endlich Sonne am Atlantik
🌧 dann ⛅Santa Cruz, Torres Vedras
Ich bin viel wach in der Nacht. Das Wetter nervt, das fehlende Internet zu Hause nervt auch. Laufen gehe ich nicht, es regnet. Also laufe ich schnell zum Supermarkt, der hat aber zu, und dann zum Strand. Toller Strand! Zwei SUPs sind schon auf dem Meer.
Im Minimercado kaufe ich Brötchen, Käse und Süßes für die Fahrt. Es regnet wieder, wir frühstücken drinnen und beschließen, weiter nach Süden zu fahren, um endlich aus der Unwetterzone zu kommen.
Um 11:40 Uhr fahren wir los. Um 12 Uhr tanken wir für 81 €, ein Tankwart füllt für uns ein. Die Maut kostet 18,59 € und 3,10 €. Dann geht es weg von der Autobahn Richtung Wasser.
Um 14:10 Uhr sind wir in Santa Cruz. Die Rezeption ist geschlossen, wir sollen 20 Minuten warten. Es ist ein riesiger Campingplatz, fast komplett mit Dauercampern belegt, nur der vordere Bereich ist für Vans. Wir parken zwischen Bäumen neben einem alleinreisenden Nachbarn aus Ellerau, ganz in der Nähe von zu Hause. Wahnsinn! Zwei Nächte ohne Strom kosten 31 €. Die Toiletten sind sehr einfach, ohne Brille und Papier, aber unfassbar tief.
Nach Muffins nehmen wir die Räder ab und fahren in die Stadt. Harrys Rad hat die Regentage nicht gut verkraftet, Schaltung und Kette spinnen. Es geht nur bergab zum tollen Strand. Vor der Küste steht der Penedo do Guincho, ein 30 Meter hoher Felsen, durch den das Meer einen Bogen gespült hat. Wir trinken Kaffee und essen etwas Süßes.
Zum Glück kommen wir mit Harrys Rad den Berg auch wieder hoch. Zum Abendbrot grillen wir den Rotbarsch in Alufolie, sehr lecker. Dann kommt für zehn Minuten die Sonne heraus, die wir gefühlt seit Tagen nicht gesehen haben!
Wir trinken noch einen Rum-Cola und quatschen mit Nachbarn aus Bayern, die gerade von der Surfschule kommen. Um 22 Uhr schlafen wir.
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194 kmmit Balu11:40–14:10 Uhr2:50 h Fahrzeit laut Routenplaner

















