Durch den Nebel zur Praia da Tocha
🌧 diesigPraia da Tocha, Portugal
Da wir so früh im Bett waren, sind wir beide gegen 2 Uhr wach. Harry liest und ich schreibe meine Notizen weiter. Frühstück gibt es leider nicht, heute ist Pfingstsonntag, und wir hatten zu spät gefragt. Um 8 Uhr gehen wir duschen, das Wasser ist kalt und es gibt keine Trennung nach Geschlechtern. Wieder kommt laute Kirchenmusik aus den Boxen an der Rezeption. Wir frühstücken im Van, es regnet und ist sehr diesig. Wir ändern unseren Plan. Eigentlich wollten wir nach Porto, aber für die nächsten Tage sind nur Unwetter und Regen angesagt. Also fahren wir heute so weit wie möglich nach Süden, Richtung Lissabon, in der Hoffnung auf Sonne. Um 11 Uhr geht es los, die steilen Straßen hinunter. Plüsch-Balu sitzt vorne und passt auf. Um 11:55 Uhr erreichen wir die Autobahn und freuen uns fast über die Maut, so schmal und anstrengend war der Weg. Bis Porto zahlen wir 8,80 €, dann geht es über den Douro. Ein Campingplatz an der Praia de Mira soll ausgebucht sein, also fahren wir weiter. Um 15 Uhr erreichen wir den Parque de Campismo Praia da Tocha und zahlen 11 €. Wir drehen zwei Runden und möchten gerne beim Surfercamp zwischen den Bäumen stehen, aber es ist so sandig, dass wir doch den Platz am Eingang nehmen. Die Toiletten sind dicht und der Preis ist der beste bisher. Hier sind zum ersten Mal Leute unter 30, einige mit Surfbrett unter dem Arm. Direkt nach der Ankunft pule ich die Gambas. Wenn die Tiere Augen haben, ist es wirklich etwas eklig. Mit viel Knoblauch angebraten, dazu Nudeln mit Tomatensoße. Das Essen ist sehr lecker, hat aber alles in allem zwei Stunden gedauert.
Die Bar wollen wir noch testen, aber es ist nichts los. Also trinken wir im Auto bei offener Tür zwei Rum-Cola. Um 20 Uhr gehen wir ins Bett, es ist wieder sehr ruhig auf dem Platz.
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204 kmmit Balu11:00–15:00 Uhr2:38 h Fahrzeit laut Routenplaner












