Portugal! Fantasticable und schmale Bergstraßen
⛅ 18 °CCelorico de Basto, Portugal
Um 8:30 Uhr schauen wir aufs Wetter. Es sieht schlecht aus für die nächsten drei Tage, aber wir wollen trotzdem nach Portugal: in den Norden, zur angeblich größten Zipline Europas. Um 11 Uhr leeren wir die Toilette und tanken für günstige 1,33 € pro Liter. Plötzlich wird es warm, 18 Grad und Sonne. Der Platz war gut, stürmisch, aber mit Strandzugang. Bei Vigo fahren wir über die Rande-Brücke, die hoch über die Ría de Vigo führt. Um 12:30 Uhr überqueren wir die Grenze nach Portugal. Die Uhr wird eine Stunde zurückgestellt. Um 12:45 Uhr Ortszeit halten wir bei Fafe am Intermarché und kaufen für 42,43 € viel Fisch: gefrorenen Rotbarsch, der für uns geschnitten wird, und 600 g Gambas. An der Fischtheke spricht die Dame Englisch, an der nächsten Theke mit Kroketten niemand, also nehmen wir einfach irgendwelche.Fantasticable
Nach Wassermelone und Kroketten fahren wir um 14 Uhr weiter und erreichen eine halbe Stunde später den Pena Aventura Park bei Ribeira de Pena. Auf dem Weg hierher kein Auto, aber der Parkplatz ist voll. Ich laufe zur Rezeption. Obwohl an beiden Schaltern nur je eine Familie vor mir ist, dauert es 20 Minuten, und dann spricht die Dame kein Englisch. Mit „uno Fantasticable, 3 pm“ komme ich weiter und bekomme tatsächlich noch eine Karte, obwohl sie laut Internet ausverkauft war. Start in zehn Minuten! Ich rutsche direkt in die aktuelle Gruppe mit vier leicht bis mehr alkoholisierten Jungs. Ich bekomme einen Anzug, ein Haarnetz und einen Helm mit Brille, dann geht es im Van auf den Berg. Die Seilbahn ist gut 1,5 Kilometer lang und hängt an der höchsten Stelle 150 Meter über dem Tal, man soll bis zu 130 km/h schnell werden. Meine neue 360-Grad-Kamera habe ich an einer Halterung gesichert und darf sie vor mir halten. Man fliegt mit dem Kopf voran durch die Luft, über das Tal! Es macht viel Spaß und ist schnell vorbei. Unten ziehe ich mich um und laufe zu Harry auf den Parkplatz. Für 20 € war das super.Mein Flug am Fantasticable: mit dem Kopf voran über das Tal. Eines der Highlights der Reise!
Schmal, schmaler, Portugal
Um 15:40 Uhr fahren wir weiter zur Quinta Valbom, einem Campingplatz von Niederländern mitten in den Bergen. Der Weg dorthin ist schwer: Durch Weinberge geht es auf immer schmaleren, steilen Straßen nach oben. Das hier ist das Gebiet des Vinho Verde. An der Rezeption zahle ich 25 € für eine Nacht. Aus Lautsprechern hören wir laute Kirchenmusik, es ist Pfingstwochenende. Auf der Terrasse sitzt eine kleine schwarze Katze. Wir streicheln sie und bestellen jeder einen Cocktail mit regionalem Wein, eher nicht süß. Aber der Blick ins Tal ist toll, und die Katze besucht uns immer wieder.
Als es anfängt zu regnen, gehen wir zum Balu. Es gibt Brot mit Aufschnitt. Harry geht früh ins Bett, ich überspiele noch die Fotos, die Dashcam und die 360-Grad-Kamera. Um 20:45 Uhr lege ich mich hin.
RouteBeim Anzeigen wird die Karte von OpenStreetMap geladen.
268 kmmit Balu11:30–16:35 Uhr3:22 h Fahrzeit laut Routenplaner
























