Na shledanou, Marienbad!
Sonne und WolkenMarienbad – Hamburg
Um 7 Uhr bin ich wach. Nach dem letzten Frühstück im 1900 gehe ich zu Manni und kaufe noch drei Schachteln Oblaten. Heute scheint endlich die Sonne. Um 10:45 Uhr fahren wir mit Manni los. Unsere restlichen Kronen geben wir an der Tankstelle aus, genau 595,10 Kronen. Mittags halten wir kurz an der A9. Wir kommen super durch, ohne Stau, und sind schon um 17 Uhr in Ohlsdorf.RouteBeim Anzeigen wird die Karte von OpenStreetMap geladen.
ca. 648 kmmit Manni10:45–17:10 Uhr6:38 h Fahrzeit laut Routenplaner
Zurück in die Kindheit
Für mich war Marienbad eine Reise in meine Kindheit. Die Kolonnade, die Singende Fontäne, die vielen Quellen, aus denen ich als Kind mit der Schnabeltasse getrunken habe, und vor allem die Oblaten frisch auf die Hand: Dazu Palatschinken, Kofola und Becherovka, so schmeckt Tschechien. Fast alles war noch da. Nur meinen Rübezahl am Waldrand gibt es nicht mehr. Für Harry wird die Erinnerung nicht ganz so schön sein. Die Halbpension im Hotel war leider gar nicht lecker, und ab Ostermontag hatte er mit Magen und Darm zu kämpfen. Über zwei Tage lang ging es ihm wirklich schlecht. Das Wetter war mit Regen, Schneeregen und Schnee im April auch nicht auf unserer Seite. Die Kuranwendungen haben mir gut gefallen, vor allem die Moorpackung und die Massagen.Warme Oblaten auf die Hand und ein Schluck aus der Quelle: Manche Dinge schmecken nach 25 Jahren noch genauso wie früher.






