Vietnam: Halong Bucht zu Land und zu Wasser
27.04.2024 · Samstag☀ 36 °CHalong-Bucht, Vietnam
Dies ist ein Gastbeitrag von Mutti über den Ausflug von Papa und ihr. Er kann von der Meinung der Blogbetreiberin abweichen 😉
Heute unternehmen Gerd und ich einen 8,5-stündigen Tagesausflug in die Halong-Bucht, wörtlich übersetzt: die Bucht des absteigenden/untertauchenden Drachens.
Vormittags machen wir eine Bootstour auf dem smaragdgrünen Wasser mit den Tausenden Kalksteinfelsen, die bereits seit 1994 den Status als UNESCO-Weltnaturerbe haben. Die Bootstour führt uns an vielen Inseln und bizarr geformten Felsen vorbei zur Paradieshöhle. Dies ist eine der Tropfsteinhöhlen, in deren Innerem sich faszinierende Formationen aus Stalagmiten und Stalaktiten gebildet haben, dazu ist es in der Höhle angenehm kühl.
Zu Ehren des Weltnaturerbes wurde die 200.000-Dong-Banknote mit einem markanten Felsen versehen (entspricht etwa 7,34 €). Es sind viele Ausflugsboote unterwegs und Lebensmittelhändlerinnen verkaufen vom Boot aus ihre Waren, vor allem an Einheimische.
Mittags fahren wir in ein großes Hotel und essen vietnamesische Küche in einem riesigen Restaurant am runden Tisch. Das Servieren der Speisen ist sehr gut organisiert und das Verteilen über die runde, bewegliche Tischmitte ideal. Es gibt ein reichhaltiges Angebot, u. a. Rindernudelsuppe, Frühlingsrollen mit Meeresfrüchten, gebratene Garnelen, getrockneten Tintenfisch, geschmortes Huhn mit Pilzen, gebratenes Gemüse, gedämpften Reis, saisonale Früchte und Getränke. Es war für jeden etwas Passendes dabei und das Essen war lecker und frisch.
Anschließend besuchen wir ein schon etwas in die Jahre gekommenes Museum mit vielen Informationen über die vietnamesische Kultur und die Geschichte der Region. Halong City war über lange Zeit Zentrum der Kohleförderung, was durch die dunkle Außenfront des Bauwerks interpretiert wird. Die Exponate waren ansprechend und gut verständlich.
Ein Bummel durch die Gassen und auch ein politischer Austausch mit dem Guide folgten auf dem Weg zum Frischmarkt. Allerdings war es super heiß und für mich etwas unverständlich, wie die leicht verderblichen Lebensmittel frisch blieben. Es ist für uns Europäer kaum vorstellbar, welche Mengen an lebendem Meeresgetier angeboten werden.
Nun besichtigen wir die Long-Tien-Pagode, die größte Pagode der Stadt im Herzen von Halong City. Sie wurde 1941 erbaut und ist natürlich Buddha gewidmet.
Die mehrgeschossige Markthalle „Halong Market“ befindet sich ebenfalls im Stadtzentrum. Hier gibt es überwiegend Waren des täglichen Bedarfs, und sie zeigt das Leben des einfachen Vietnamesen. In diesem Markt kaufen wir Kaffee für Uli und Harry.
Einen wunderschönen Blick und tolle Fotomotive hat man von der Promenade auf die Halong-Bucht, vorausgesetzt, man traut sich als Fußgänger über die Straße mit den chaotischen Verhältnissen, Zebrastreifen hin oder her. Sehr überrascht waren wir von einem hochmodernen, voll klimatisierten Kaufhaus, das keine Wünsche offen lässt, dem Vincom Center Ha Long.
Ein erster toller Eindruck von Nordvietnam mit seinen fleißigen, sehr höflichen und zuvorkommenden Bewohnern.






























